Hunde Anatomie Körperbau bei Hunden

Hunde Anatomie

Wissenswertes zum Hund und der Hundeanatomie

Das Hundeskelett stützt den Körper und dient der Muskulatur als Widerlager.
Die Schädelknochen schützen neben dem Gehirn auch die Sinnesorgane, Zunge, Augen, Nase und Ohren. Die inneren Organe (Eingeweide) werden durch das Rückgrat und die Rippen gehalten und geschützt.
Die Beweglichkeit der Beine wird durch die Schulter- und Hüftgelenke ermöglicht. Sehnen und Bänder verbinden die Knochen und die Muskulatur miteinander. Die Muskulatur ist der Motor für jede Bewegungen.
Die Vorderbeine bestehen aus Schulterblatt, dem Oberarm, Speiche und Elle, den Vorderfusswurzelknöchelchen, den Mittelhandknochen und den Zehenknochen. Die Hinterbeine aus Becken, Oberschenkel, Kniescheibe, Unterschenkel, Wadenbein, Schienbein, Hinterwurzel- und Zehenknochen.
Die durchschnittliche Knochen-Gesamtzahl eines Hundes, liegt bei 321 Knochen. Die Wirbelsäule besteht aus 50 Knochen, (zum Vergleich: Menschen haben 33-34 Wirbelknochen) Hunde haben 7 Halswirbel, 13 Brustwirbel, 7 Lendenwirbel, 3 Sakralwirbel und je nach Rasse 20 Schwanzwirbel. (Einigen Rassen haben eine nur 6 Wirbel kurze Rute, anderen können bis zu 23 Wirbel haben.)

Muskulatur
Körperinnentemperatur =
37,5 - 39,0 °C
Welpen bis 39,5 °C


Atemfrequenz in Ruhephase =
10 - 30 Atemzüge/Minute
Pulsfrequenz in Ruhephase =
70 - 160 Pulsschläge/Minute
Kleine Rasse liegen im oberen, große Rassen im unteren Bereich der Werte.


Wasserbedarf = 20 - 70ml pro kg Körpermasse (Abhängig von Leistung und Temperaturen bis zu 100ml)


Die Hierarchie der Sinne. Hunde können, im Gegensatz zur Katze (zum Beispiel), jeweils nur einen der fünf Sinne gleichzeitig einsetzen. Der Hund setzt seine Sinne in folgender hierarchischer Reihenfolge ein:
1. Hören, 2. Sehen, 3. Riechen, 4. Tasten und 5. Schmecken!

© Siegfried Bellach/Pixelio
Junge, gesunde Hunde können schon nach 0,06 Sekunden orten, woher ein Geräusch kommt. Dabei helfen die Muskeln, die an den Hörmuscheln sitzen und den Schall in das Innenohr leiten. Das Hundeohr besteht aus vier Teilen: Ohrmuschel, äußerer Hörkanal, Mittelohr und Innenohr. Die Ohrmuschel sieht bei jedem Hund anders, das liegt alleine schon an den verschiedenen Ohrformen der heutigen Hunderassen.

Es gibt Steh-, Kipp-, Hänge-, Schlapp- und Rosenohren.
Ohrmuscheln bedecken und schützen das innere Ohr. Sie leiten den Schall durch den Hörkanal bis zum Trommelfell. Hinter dem Trommelfell liegt das Mittelohr, dessen drei Gehörknöchelchen übertragen die Schwingungen des Trommelfells auf das Innenohr. Die Schwingungen werden dort durch die spiralförmige Schnecke in Signale umgewandelt und an das Gehirn weitergegeben.

Das Hundeauge besteht aus der durchsichtigen Hornhaut und der dahinter  liegenden durchsichtigen Linse. Hinter der Linse liegt wiederum die Netzhaut  (=Nervenzellenschicht mit der Fähigkeit, Licht in elektrische Impulse  umzuwandeln). Die Iris, ist das Organ im Auge welches die Pupille bildet. Sie ist dafür  verantwortlich dass nicht zuviel Licht ins Auge fällt. Die Hornhaut und die Linse bündeln das Licht damit es genau auf die Netzhaut  trifft. Der Elektrische Impuls der in den Nervenzellen der Netzhaut entsteht  wird über den Sehnerv ins Gehirn geleitet und dort entsteht aus den Nervenimpulsen des linken und rechten Auges ein Bild. Diesen Bereich im Gehirn nennt man die Sehrinde.

Die Augen der Hunde sind lichtempfindlicher als die Augen des Menschen.
Hunde haben ein sehr gutes Bewegungs-Sehen und bewegliche Objekte werden wesentlich besser wahr genommen, als still stehende. Wie bei anderen Sichtjägern auch, sind die Augen des Hundes so aufgebaut, dass er den Horizont in weiter Entfernung auf bewegliche Objekte absuchen kann. Ein durchschnittlicher Hund hat mit einem Auge ein fast so großes Gesichtsfeld (=Sichtbereich der mit beiden Augen zu überblicken ist, ohne den Kopf zu bewegen) wie der Mensch mit beiden Augen. Durch sie seitliche Lage der Augen am Kopf, sehen die Hunde auch schräg nach hinten (rassespezifische Unterschiede). Hunde können auf sehr kurze Entfernung nicht besonders scharf sehen. Ihr Auflösungsvermögen ist hier wesentlich schlechter, als das unsere. Hunde sehen die Farben die wir als gelb, orange, rot und grün sehen eher als blau und grau. Allerdings nehmen sie viel mehr unterschiedliche Grau Töne wahr, als wir Menschen.

© androm31/Pixelio
Erwachsene Hunde können etwa eine Millionen Mal besser riechen als wir Menschen. Wie Menschen, hat auch der Hund in seiner Nase eine empfindliche „Riechhaut". Winzig kleine Geruchspartikel in der Luft werden in der feuchten Umgebung der Nase und des Mauls aufgelöst und erreichen diese empfindliche Riechhaut. Von dort gelangen die Gerüche in eine besondere Region des Hundehirns, werden gelesen und erkannt. Die Riechfläche in der Nase des Hundes ist dreißig bis vierzigmal größer und hundertmal stärker als bei uns Menschen. Auf ihr befinden sich 220 Millionen Riechzellen, bei uns Menschen sind es nur 5 Millionen.

Hunde kommen zahnlos zur Welt. Die Milchzähne brechen ab der 3.Lebenswoche durch und bestehen vollständig mit der 6.Lebenswoche aus 28 Milchzähnen. Das bleibende Gebiss hat 42 Zähne und beginnt mit dem 3.Lebensmonat bei den vorderen Zähnen durch zu brechen. Der Zahnwechsel ist ungefähr mit dem 7.Lebensmonat abgeschlossen.

Das Aterien- und Venensystem

Aterien- und Venensystem

Hat Ihr Hund organische, schmerzbedingte Probleme mit dem Bewegungsaparat, hier ein Tipp von mir: Schmerzlinderungstherapie, unter Berücksichtigung der tierärztlichen Diagnose.

Die Hundephysio- und Wellnesstherapie findet in den Bereichen der Wirbelsäulen- und  Skeletterkrankungen, Muskelverspannungen und Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen ihren Einsatz. Des Weiteren wird sie angewandt bei Schädigungen der Nerven und chronischen Verschleißerkrankungen. Auch ängstlichen, scheuen Hunden und psychisch auffälligen Tieren kommt die Wellnesstherapie zu Gute. Zudem wirkt sie äußerst positiv auf die Konzentrationsverbesserung. Darüber hinaus lindert die Behandlung Schmerzen, regt die Durchblutung an, schafft Vertrauen und fördert durch ihre Intensität die Mensch-Hund Beziehung. Dehnungen, Lymphdrainagen und die Dorntherapie unterstützen die Heilung. Ausgewogene Ernährung, richtige Pflege, Beschäftigung und ein Wohlfühlprogramm für zu Hause runden die Behandlung ab. Vorbeugend kann die Therapie auch zur Gesunderhaltung und Erhöhung der Lebensqualität empfohlen sein. Zum Beispiel bei sportlicher Aktivität des Hundes, älteren Tieren oder Hunde mit Rassetypischen Dispositionen.


Bitte verwechseln sie die Schmerzlinderungstherapie (Wellnesstherapie) nicht mit dem Wellnessprogramm, das wir Menschen uns evtl. gerne gönnen. Ganz deutlich distanziere ich mich davon, den Hund als Menschenersatz zu behandeln. Er hat andere Bedürfnisse und ist mit Sicherheit auch anderer Auffassung, was ein "Wohlfühlprogramme" angeht! Behandeln Sie Ihren Hund bitte artgerecht, sofern dies im menschlichen Umfeld eben möglich ist und verwechseln Sie nicht die eigenen Vorstellungen, mit den Bedürfnissen vom Hund. Das sind wir Menschen dem Tier schuldig. Würde die Gesundheit (und nicht das Aussehen!) in der Hundezucht an erster Stelle stehen, müßten wir Therapien zur Schmerzlinderung wohl gar nicht erst anbieten! Bitte überdenken Sie diese Worte! In diesem Sinne, sein Sie gut zu Ihren Tieren.... Cathrin Feldhans

Sie erreichen mich über das O2 - Mobilfunknetz unter der Telefonnummer 0176/29728914
(Babypause - zur Zeit kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen!)



 
 


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