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Problematische Verhaltensweisen

Arbeitet der Halter gut mit, sind die häufigsten Problem- und Fehlverhalten, innerhalb kurzer Zeit aus der Welt zuschaffen, oder wenigstens unter Kontrolle zubringen!

Das Fehlverhalten des Hundes besteht rein aus menschlicher Sicht und wird oft erst zum Problem, wenn etwas passiert ist! Das Tier verhält sich IMMER artgerecht und zeigt oft schon sehr lange Zeit, was nicht stimmt und woran es ihm fehlt. Der Mensch hat nur verlernt, den Hund als das zu akzeptieren, was er ist, nämlich ein triebgesteuertes Raubtier! Hunde ersetzen den Partner, den treuen Freund, das Kind, sie leisten uns Gesellschaft und wir packen unsere gesammelten, menschlichen Emotionen auf ihre Schultern. Wir lassen ihn alleine, gehen arbeiten und glauben, das dieses hochsoziale Rudeltier versteht, ja sogar weiß, warum wir es nicht mitnehmen können und das wir ja wiederkommen...! Er weiß es eben NICHT! Ein Hund lebt im Jetzt und alles, was er weiß ist, Sie sind weg! Bitte verstehen Sie mich nicht falsch! Ich spreche dem Hund keine Gefühle ab und all das (bleibt es im Rahmen!), ist okay! Außerdem liegt es mir fern, Ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben, denn alleine das Sie dies hier lesen, zeigt Ihr ehrliches Interesse!
© Taira Gadzimski/Pixelio

Wenn Ihr Hund für die Gesellschaft ein inakzeptables Verhalten zeigt, sollten Sie es umlenken. Ganz egal wer daran Schuld hat, denn das spielt für eine  gemeinsame Arbeit im Großen und Ganzen keine Rolle. Rätseln Sie nicht länger, wer oder was daran Schuld haben könnte. Wichtig ist, einen möglichst effektiven Weg zu finden, das Problem in den Griff zu bekommen. Fakt ist, es gibt immer ein erstes mal.... SIE MÜSSEN UMDENKEN...!

©Taira Gadzimski/Pixelio
Haben Sie also ein Problem mit Ihrem Hund, dann müßen Sie UMDENKEN! Egal ob es Fehlverhalten ist, wie das Dauerbellen am Gartenzaun oder ständiges Leineziehen, oder schon Aggressionen, die sich gegen Artgenossen und/oder Menschen richten! Ob Ihr Hund bereits ein Jagdproblem hat (Beute gerissen hat!) oder nur hinter Objekten herhetzt! Ob er hochgradig verängstigt ist, oder nur sehr schreckhaft! Ob das Tier unter Trennungsangst leidet oder sogar Stereotypien zeigt! In all diesen Fällen kann man dem Tier nur helfen, wenn sein Mensch bereit ist UMZUDENKEN! Erst wenn der Halter aufhört, nach Lösungen zu suchen, kann die Ursache erkannt und therapiert werden! Der Mensch neigt dazu, nach Lösungen für das (Symptom-)verhalten seines Hundes zu suchen. Da die tatsächliche Ursache in den meisten Fällen aber ganz anders gelagert ist, macht diese Suche das Problem oft nur noch schlimmer. Symptome sind lediglich die sichtbaren Auswirkungen einer Verhaltensstörung.

Bei mir wird nicht am Symptom gearbeitet, sondern an der Ursache des Fehl-/Problemverhaltens Ihres Hundes.

Im Normalfall schleicht sich das gezeigte Fehlverhalten langsam, über einen längeren Zeitraum ein. Kommt vom Halter nichts oder zu wenig, steigt das Problem in der Intensität bis hin zu Aggression und/oder Frustration. Dies äußert sich dann, nicht selten für den Hundehalter, ganz unerwartet und "plötzlich", indem das Tier zuschnappt oder vergleichbar, normales Hundeverhalten zeigt. Ein Hund beißt nur in letzter Instanz, wenn er sein Leben bedroht sieht oder eine überlebenswichtige Ressource verteidigen, bzw. sichern MUSS. (es sei denn, es ist erlerntes Verhalten!) Leider hält sich das Gerücht der gefährlichen Hunderassen ebenso hartnäckig, wie das, des kinderfreundlichen Familienhundes. Beides ist in meinen Augen absoluter Blödsinn! Verzeihen Sie mir bitte diese kleine Bemerkung!
© Balzer Matthias/Pixelio

Näheres über die Hintergründe dieser Bemerkung, können Sie unter dem Punkt "Grundgedanken " erkennen und/oder unter "Rechtliches " auf dieser Webseite nachlesen und kostenlos downloaden.

Der Hund muss zeigen dürfen was er hat, damit man ihm später die Grundlage für sein Verhalten entziehen kann. Wenn der Halter ein Problem damit hat, das sein Hund "plötzlich" ohne ersichtlichen Grund in die Beine beißt, dann lasse ich mir vom Hund zeigen, wieso er sich in diesen Momenten nicht anders verhalten kann. Nur so kann man die tatsächliche Ursache erkennen und effektiv daran arbeiten. Alles andere macht keinen Sinn und wird über kurz oder lang auch nach hinten los gehen. Verbietet man dem Hund das Beißen, erreicht man damit lediglich, das er in ein Meideverhalten fällt. Da man als Halter nicht immer und überall kritischen Situationen aus dem Weg gehen kann, ist es eine Frage der Zeit bis etwas passiert....

Ist die tatsächliche Ursache (im Normalfall Fehler Mensch!) schließlich erkannt, kann man anfangen mit dem Hundehalter zu arbeiten. Dabei spielt weder die Vorgeschichte des Hundes eine Rolle für mich, noch die Fehler des Besitzers. Worauf ich aber gesteigerten Wert lege, ist die Erkenntnis und die Bereitschaft des Halters, die Situation zu verändern und in der Phase der Umlenkung bestmöglich umzusetzen, was wir gemeinsam erarbeiten. Es geht nicht, das man während dieser Phase die Lust verliert, weil das Training zu anstrengend ist! Gerade was die Aggression auf Menschen betrifft, muss man sich der Verantwortung stellen und die Therapie auch durchziehen. Bricht man mittendrin ab, bekommt man ein noch ernsteres Problem, als man es vor Beginn hatte!

© Herwig Stieber/Pixelio
An dieser Stelle mein Appell an Tierärzte und Tierheime.
Bevor Sie überlegen einen Hund aus Verhaltensgründen einzuschläfern oder einschläfern zu lassen, raten Sie zu einer Therapie! In fast allen Fällen handelt es sich um erlerntes Verhalten und hier kann ein kompetenter Problemhundetherapeut helfen! Den Tierheimbetreibern biete ich an, das Verhalten eines Hundes einzuschätzen. Außer der Anfahrt kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu und mein Angebot ist auch sonst unverbindlich für Sie. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Email .

Sie erreichen mich über das O2 - Mobilfunknetz unter der Telefonnummer 0176/29728914
(im Notfall auch rund um die Uhr)


 



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