Die Welpenerziehung basiert auf dem Vertrauen zwischen Hund und Halter. Hunden muss später nichts abgewöhnt werden, wenn der Welpe es sich gar nicht erst angewöhnt hat. Lernen Sie den Welpen erziehen und zeigen Sie ihm, was wir Menschen unter Richtig und Falsch verstehen.
Nachweisbar 70% aller Problemfälle resultieren aus sogenannten Welpenspielgruppen! Es ist ein fataler Irrtum das Hunde auf Artgenossen sozialisiert werden müssen. Sozialpartner sind für den Haushund seine Menschen, also Sie. Was kann ein Welpe von anderen Welpen lernen?
Hunde spielen nicht, sie handeln naturbedingt immer Ergebnisorientiert und verteidigen Ressourcen also Beute, Futter, Territorium und Revier unter Aggression. Was bei Welpen noch "niedlich" aussieht, wird Sie spätestens im Junghundalter erschrecken!
Bis dahin hat Ihr Hund aber schon gelernt, das auf seine Menschen kein Verlaß ist, also regelt er es selber. Welpenschutz ist ein Wort, was nur in der deutschen Sprache existiert. Jeder Artgenosse ist für Ihren Hund fremd, nicht rudelintern und somit erst einmal ein Konkurrent!
Ich berate Sie gerne vor dem Kauf und/oder helfe Ihnen bei der Erziehung Ihres neuen Mitbewohners. Ein Hund lernt zwar ein ganzes Leben lang, aber die ersten Wochen und Monate macht er die wichtigsten und prägenden Erfahrungen seines Lebens. Wenn der Antrieb genutzt wird, kann man einen Welpen nicht überfordern, denn wenn er müde wird, fällt er einfach um und schläft!
Was wir Menschen als Freiheit empfinden, bedeutet für einen Hund absolute Unsicherheit. Er braucht gerade in der "Eingewöhnungszeit" klare Regeln um sich sicher fühlen zu können. Zeigen Sie Ihm soviel Sie können, aber bleiben Sie an seiner Seite. Überlassen Sie Ihn bitte nie sich selbst, denn er wird sich von seinem Menschen im Stich gelassen fühlen.
Versuchen Sie bitte Ihrem Welpen immer erst eine Alternative zu unerwünschtem Verhalten zu geben, bevor Sie ihn tadeln. Auch wenn es aus menschlicher Sicht negativ erscheint, bedeutet es noch lange nicht, das dies aus Hundeaugen ebenso falsch ist. Was Sie ihrem Welpen nicht explizit einschränken, ist vom Hundeverstand her erlaubt. Zeigen Sie Ihm lieber, wie und was er statt dessen tun soll, bevor Sie das bemängeln, was er NICHT tun soll!
NICHTS tun, sagen oder zeigen, heißt für den Hund immer erst einmal, das es erlaubt ist. Er wird Sie nicht verstehen, wenn Sie auf absolut normales Verhalten von ihm, unangebracht reagieren oder schlimmer noch, ihn ignorieren. Er muß die Menschenregeln doch erstmal lernen dürfen und dann wird er sich auch gerne und freiwillig daran halten. Lassen Sie ihn nicht erst in die Falle tappen. Machen Sie sich die Mühe und suchen Sie alternative Lösungen, die für Mensch und Hund tragbar sind. Lernen Sie seine Triebe, in beidseitigem Interesse zu lenken und ich verspreche Ihnen, Sie werden das ganze Leben einen absolut gehorsamen Hund an Ihrer Seite haben.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
(Antoine de Saint-Exupéry aus dem Buch: Der kleine Prinz)
Wissenswertes über die jeweiligen Entwicklungsphasen des Welpen:
Die Begleit- / Gebrauchshunde - Ausbildung beruht auf gegenseitigem Respekt im Hund- und Haltergespann. Ohne das dazu nötige Vertrauen, in Führungs- und Beziehungsqualität, wird der Hund niemals aus eigenem Antrieb heraus, die freiwillige Orientierung am Menschen zeigen. Diesen Ansprüchen muss der Mensch erst gerecht werden können, BEVOR wir gemeinsam in die Ausbildung gehen....
Sie haben noch gar keinen Hund und möchten sich informieren?
Mit Freude berate ich Sie auch gerne schon vor der Anschaffung und/oder unterstütze Sie bei der Suche, bzw. Auswahl eines geeigneten Hundes! Leider gibt es nie eine absolute Garantie dafür, ob das Tier ein Leben lang gesund und munter bleiben wird. Auch vor den betrügerischen Tricks der Welpenhändler und der unseriösen Züchter/Vermehrer kann ich Sie nicht mit hundertprozentiger Sicherheit bewahren. Zugegeben! Aber ich versichere Ihnen, das Ihr Risiko beim Kauf des Welpen um ein Vielfaches sinkt, was die oben beschriebenen Personengruppen angeht! Nicht zuletzt, da diese Menschen leicht mit Fragen nach dem fachlichen Sachverstand, aus der Ruhe zubringen sind und sich sehr schnell selbst verraten. Auch begleite ich Sie gerne zum Tierheim oder zu einer Pflegestelle Ihrer Wahl, um das Verhalten eines Tieres einzuschätzen und Ihnen beratend zur Seite zu stehen.